
Das bin ich
Ich bin die, die selten stillsteht – mit Herz, Humor und hundert Ideen im Kopf. Mama von drei Kindern, Ehefrau, Freundin, Hundetrainerin und Hundesportlerin – ich liebe das Leben im „Schnellmodus“. Ich lache gern, stecke andere mit meiner Energie an und starte gefühlt 1000 Projekte gleichzeitig – verantwortungsvoll, zielorientiert und immer mit ganz viel Herz für Mensch und Hund.
Meine Geschichte
Tiere waren bei uns schon immer Familienmitglieder – Pferde im Stall, Hunde an der Seite und mittendrin ich, aufgewachsen in einer Unternehmer- und Reiterfamilie, in der Verantwortung, Fleiß und Tierliebe ganz normal waren. Eigentlich bin ich gelernte Bankkauffrau und Gesellschafterin eines Familienunternehmens in fünfter Generation – Zahlen, Struktur und „ordentlich arbeiten“ kenne ich also genauso gut wie Stallgeruch
Die Hunde damals waren eher die Sorte „Jack Russell im Freigang“ – frech, unbeschwert und gerne mal auf spontanen Solo-Ausflügen unterwegs. Für mich stand aber früh fest: Eines Tages möchte ich einen eigenen Hund, der mich überallhin begleitet – am liebsten ohne Leine und bitte mit etwas mehr Erziehung als unsere damaligen Stallchaoten. Als ich 18 wurde und offiziell „erwachsen“ war, habe ich mir genau diesen Wunsch erfüllt: Elfi, meine erste eigene Border-Collie-Hündin, zog bei mir ein.
Elfi ist inzwischen verstorben, aber sie war meine große Lehrmeisterin. Mit ihr habe ich gefühlt alles ausprobiert, was die Hundewelt hergibt: Trickdog, Dog Dancing, Frisbee und jedes Seminar, das ich irgendwo finden konnte. Irgendwann stand ich mit Elfi auf einem Agility-Turnier am Start, und mir fiel ein Starter besonders auf: Er lief einfach anders, präziser, besser. Auf seinem Bus stand seine Handynummer – also habe ich mir ein Herz gefasst und ihn kontaktiert. So begann mein Training bei Tobias Wüst, der bis heute mein Trainer und ein guter Freund ist und mich nun seit rund 15 Jahren im Leistungssport begleitet.
Irgendwann sagte er zu mir: „So, jetzt brauchst du auch mal einen richtig guten Agility-Hund.“ Und so kam Lu in mein Leben – mein erster richtiger Leistungssporthund. Mit Lu ging dann alles irgendwie so richtig los: aus Leidenschaft wurde ein Beruf, aus Turnierstarts wurden Erfolge und aus dem „Mal schauen, was geht“ wurde ein Weg, der mich bis heute nicht stillstehen lässt.
Große Ziele, großes Herzklopfen
Wenn ich mir Ziele setze, dann gerne groß – große Ziele trifft man eben leichter. Im Agility war für mich schnell klar: Ich will wissen, wie weit wir kommen können. Angst vor Misserfolg hatte ich dabei nie wirklich, denn verlieren konnte ich schon immer gut – auch wenn sich gewinnen natürlich deutlich besser anfühlt.
Wettkämpfe gehören seit meiner Kindheit zu meinem Leben: Mit vier Jahren saß ich in meiner ersten Führzügelklasse im Sattel, Turniere haben mich über all die Jahre begleitet und mich „wettkampferprobt“ gemacht – zumindest auf dem Papier. In der Realität sind meine Nerven bis heute eher Katastrophe als cool, die Aufregung ist so groß, dass ich auf einem Ohr fast nichts mehr höre. Aber ich habe gelernt, damit umzugehen – sogar bei der Weltmeisterschaft 2015 in Bologna, auch wenn es körperlich die Hölle war.
Mit Lu hatte ich meine Eintrittskarte in den Agility-Leistungssport. Durch das richtige Training und die Förderung meines Trainers haben wir es bereits mit zwei Jahren zur Qualifikation für Welt- und Europameisterschaft geschafft. 2015 wurden wir Europameister im Team und holten Bronze im Einzel, dazu kam die WM-Teilnahme – 2016 folgte erneut der Europameistertitel im Team.
Unsere bisherigen Agilityerfolge
2015
European Open Team Winner
European Open Bronze Large
Weltmeistschaft teilnahme
2015 war mein großes Sprungbrett in den internationalen Agilitysport. Mit Lu durfte ich bei der Weltmeisterschaft in Bologna starten und wir belegten mit dem Team den 4. Platz. Im selben Jahr folgte meine erste Teilnahme an der Europameisterschaft (European Open) – mit Teamsieg und Platz 3 im Einzel.
2016-2017
European Open Team Winner
2016 ging die Reise weiter zur European Open in Frankreich, bei der wir erneut den Titel im Team holen konnten. 2017 qualifizierte ich mich wieder für die EO, musste den Start aber schweren Herzens absagen – ein sehr schöner Grund: Ich war schwanger und konnte nicht mehr laufen.
2007-2010
Degree
University Name
Briefly describe your degree and any other highlights about your studies you want to share. Be sure to include relevant skills you gained, accomplishments you achieved or milestones you reached during your education.
Privat bin ich so
Neben Hunden, Agility und Wettkämpfen bin ich im Herzen vor allem eins: Mama. Ich habe drei Kinder, einen Ehemann, ein Haus im Grünen und damit eine ordentliche Portion Verantwortung, die ich liebe – auch wenn es manchmal wild zugeht. Mein Alltag besteht zu einem großen Teil aus Familienleben, Gartenplänen und Selbstverwirklichungsprojekten, bei denen ich meistens denke: „Klar, das kann ich!“ – bis ich mit der Schaufel in der Hand merke, dass es doch etwas aufwendiger wird und der Garten schon einmal komplett umgegraben ist.
Ich bin ein Mensch mit sehr viel Energie – als Kind hätte man wahrscheinlich gesagt: „Die hat ADHS.“ Ich bin chaotisch, habe tausend Gedanken gleichzeitig und vergesse Dinge gern, aber niemals mit Absicht. Struktur ist mein lebenslanges Projekt: mal klappt sie besser, mal weniger, aber ich bleibe dran. Was mich wirklich ausmacht, ist meine positive Einstellung, meine gute Laune und die Freude daran, Neues zu schaffen und andere mit meiner Energie anzustecken. Ich liebe es, mich in Projekte zu stürzen, Ziele eher zu groß als zu klein zu setzen – nach dem Motto: Große Ziele trifft man leichter. Genau so bin ich auch im Agility meinen Weg gegangen und habe es mit dieser Portion Ehrgeiz und Begeisterung zu allen großen Meisterschaften geschafft.
Kontakt
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